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Goodbye und hoffentlich bis bald!

Nach sechs Tagen in Kleve ging es heute (Sonntag) für die sieben Austauschschüle…

Bundesjugendspiele

Am Dienstag, den 27.6., finden ab 8 Uhr die diesjährigen Bundesjugendspiele im K…

Zu Besuch bei den Römern in Xanten

Am Dienstag, 13.6., unternahmen  die sechsten Klassen im Rahmen des  Geschichtsu…

Ahoi – Plastikpiraten am Rhein!

In der nächsten Woche ist es endlich soweit. Gemeinsam mit unseren britischen Au…

Modespaziergang durch Arnheim

Ja tatsächlich: auf dem Lehrplan der Oberstufe für das Fach Niederländisch steht…

Fiesta Mexicana in der Sek-I-Disco!

Am Freitag vor Pfingsten war es wieder so weit: die Sek-I-Disco sorgte für jede …

Modespaziergang durch Arnheim

Ja tatsächlich: auf dem Lehrplan der Oberstufe für das Fach Niederländisch steht nicht einfach nur “Sprache lernen”, sondern viele interessante Themen, die mit der niederländischen Kultur zu tun haben – eines davon ist “Mode und Werbung”. Wenn das keine Einladung für eine ganz andere Tour durch die niederländische Modewelt ist!

Und warum fährt man dann ausgerechnet nach Arnheim? Es ist hier bei uns leider nicht so bekannt, aber Arnheim darf ruhig als DIE niederländische Modehauptstadt gelten. Es gibt dort die hoch angesehene Modeakademie ArtEZ sowie zahlreiche junge Designer, die sich im “Modekwartier Klarendal” angesiedelt haben. Von der verrückten Sonnenbrille bis hin zur asymmetrischen Abendmode gibt es dort so ziemlich alles, und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die EF-Kurse von Frau Götz und Frau Keßler erlebten das alles hautnah. Während des exklusiven (und natürlich niederländischsprachigen) Modespaziergangs gab es zahlreiche Informationen zur niederländischen Modekultur, und sie besuchten eine Reihe von Geschäften, die abseits der Haupteinkaufsstraße liegen. Höhepunkt war das persönliche Gespräch mit einem der jungen Designer in Klarendal, der soeben von einer Fashionshow in Amsterdam zurückgekehrt war. Wer dort allerdings ein Abendkleid kaufen möchte, sollte rechtzeitig anfangen zu sparen…

Hier folgen einige Eindrücke:

Text / Fotos: Judith Keßler

Fiesta Mexicana in der Sek-I-Disco!

Am Freitag vor Pfingsten war es wieder so weit: die Sek-I-Disco sorgte für jede Menge Spaß und Action im PZ! Wie immer hatte sich die SV eine ganze Reihe von Aktionen einfallen lassen, um den Schüler der Unter- und Mittelstufe einen fröhlichen Abend mit viel Musik und guter Laune zu bescheren – diesmal zum Thema “Fiesta Mexicana”.

Aber sehen Sie selbst: die Handykamera war gar nicht schnell genug, um alles immer gleich einfangen zu können 🙂 Hossa!

Text: Red. / Fotos: Ruth Diedenhofen

 

Neue Fotos! – “Free Hugs” – Tolles Theater am KAG!

Soeben haben wir von Frau Viethen weitere Fotos unseres Theaterstücks erhalten – und zwar richtig tolle! Herzlichen Dank!

Sehen Sie hier:

Free Hugs? Wenn man es wörtlich ausspricht, wie die drei alten Damen, die oben auf dem Bild zu sehen sind, dann sind “Free Hugs” nur sinnlose Laute. Das ist weit entfernt von dem, was Jason, die Hauptfigur des diesjährigen Theaterstücks der AG Bühne, erreichen will:

Jason ist im anonymen Leben einer Großstadt zwischen Hektik und sinnloser, monotoner Arbeit gefangen. Eines Tages kommt ihm eine Idee: Er malt sich ein Schild, stellt sich auf die Straße und bietet den Menschen gratis Umarmungen an, um ein bisschen mehr Freude, Wärme und Menschlichkeit in die Welt zu bringen. Einige gehen misstrauisch vorbei, einige Passanten lassen sich darauf ein und erhalten einen wunderbaren Moment. Doch die Menschen denken nicht gut voneinander. Es kommt zu einer grausamen Medienhetze gegen seine Aktion….

Verpasst?

Haben Sie das Stück verpasst? Schade! Denn was unsere AG Bühne hier auf die Beine gestellt hatte, war ein sozialkritisches und hochaktuelles Stück, in dem gezeigt wurde, wie sehr Misstrauen und Angst gegenüber den Mitmenschen das Zusammenleben erschweren oder gar unmöglich machen können. Für diese Botschaft hat sich die AG keineswegs einer Vorlage bedient – sie zeichnet selbst für das gesamte Stück verantwortlich. Doch dabei blieb es nicht. Mit Hilfe der Film- und Video AG und der BigBand wurde dem Publikum an zwei Abenden ein multimediales Erlebnis präsentiert, das für viele Lacher sorgte, aber auch nachdenklich machte. Das Publikum war begeistert!

Sehen Sie sich auch unsere Bildergalerie an!

“Fragt uns, wir sind die letzten…”

“Fragt uns, wir sind die letzten…” Unter diesem Leitsatz stand die Begegnung der Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen mit Überlebenden der NS-Vernichtungspolitik am Freitag, den 02.06.2017 im Konrad-Adenauer-Gymnasium. Vermittelt und ermöglicht durch das Maximilian-Kolbe-Werk und das Katholische Bildungszentrum Wasserburg Rindern berichteten zwölf polnische Zeitzeugen den Jugendlichen von ihren Erfahrungen, von ihrem Lebens- und Leidensweg in Ausschwitz, in Majdanek und anderen Orten des Schreckens und des Todes.

Wenn im Jahr 2017 Zeitzeugen von ihren Erinnerungen aus den Konzentrationslagern berichten, so ergibt sich, dass ein Großteil der Berichtenden damals selbst noch im Kinder- und Jugendalter war. Gerade dies vermittelte den Schilderungen eine besondere Eindrücklichkeit. Es ist das Eine, im Geschichtsbuch einen erläuternden Text über die Verfolgungen im Dritten Reich zu lesen. Es ist etwas anderes, aus dem Mund eines damals elfjährigen Mädchens – und somit gleichsam aus dem Mund eines Kindes – zu hören, wir ihre zwei- und vierjährigen Brüder vor ihren Augen an Entkräftung starben und wie ihr Vater gezwungen wurde, die leblosen Körper auf einem Berg von Leichen abzulegen. Erfahrungen eines Kindes. Stille legt sich in einem solchen Moment über den Klassenraum.

Mit dem selbstgewählten Ausspruch „wir sind die letzten“ machten die Gäste aber auch darauf aufmerksam, dass mehr und mehr die Stimmen derjenigen verklingen, die noch berichten können. In einer Zeit, in der das Leiden in den Konzentrationslagern langsam hinübergleitet von der Zeitgeschichte, also einer „Geschichte der Mitlebenden“, zu einer Vergangenheit, von der niemand mehr selbst berichten kann, werden die Gelegenheiten seltener, das eigene Herz von den Schilderungen Überlebender berühren zu lassen. Am Freitag war eine solche Gelegenheit.

Jan Hellwig 

Konrad Adenauer Gymnasium Kleve

Konrad Adenauer Gymnasium Kleve