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Dienstag, 17. Januar 19 Uhr: Vortrag über Montessori-Pädagogik im Musikraum unserer Schule

Am Dienstag, den 17. Januar 2017 ab 19 Uhr im Musikraum des Konrad-Adenauer-Gymnasiums haben Eltern, deren Kinder in den kommenden Schuljahren auf eine weiterführende Schule wechseln, die Möglichkeit, Informationen über die Montessori-Pädagogik zu erhalten. Dabei geht es um die Montessori-Pädagogik im Allgemeinen, um die Umsetzung in den Montessori-Klassen am Konrad-Adenauer-Gymnasium im Speziellen und um die Möglichkeiten, als Eltern auch zuhause die Selbständigkeit und Eigenverantwortung ihrer Kinder weiter zu fördern.

Die Montessori-Pädagogik geht auf die italienische Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) zurück. Sie hat dieses Konzept ursprünglich aus ihrer Tätigkeit als Ärztin und dann als Pädagogin kontinuierlich bis ins hohe Alter entwickelt und überprüft. In Deutschland gibt es mehr als 1000 vorschulische und schulische Einrichtungen der Montessori-Pädagogik. Sie wird in vielen Ländern von engagierten Pädagoginnen und Pädagogen immer weiterentwickelt und auf die sich ändernden gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnisse hin eingerichtet. Unverändert aber sind die von Maria Montessori aufgestellten pädagogischen Prinzipien und ihre Haltung gegenüber den Kindern, von deren Personalität und Würde sie tief überzeugt war. Maria Montessori hat wie kaum ein anderer Pädagoge auf die eigenen Kräfte des Kindes vertraut, auf seinen inneren Antrieb und Willen zu wachsen und „großzu werden. Die Kinder werden deshalb weniger geführt, sondern von den Pädagoginnen und Pädagogen darin unterstützt, aus der Kraft ihrer eigenen Potenziale in die Gesellschaft hineinzuwachsen, ihren eigenen Weg zu finden und intelligente, leistungsfähige sowie kooperations- und hilfsbereite Menschen mit sicherem Selbstbewusstsein zu werden.

Dabei muss jedes einzelne Kind genau beobachtet werden: Wie weit ist es in seiner Entwicklung? Welche Bedürfnisse hat es – offen oder verdeckt? Wohin zielen seine Aktivitäten? Welche Angebote oder Hilfen braucht es jetzt? Ist es zurückgeblieben, finden sich Störungen wie etwa Hyperaktivität, Dyslexie, oder ist es schon weit voraus und braucht Förderung seiner Hochbegabung? Zuerst kommt also – wie bei der Kinderärztin – die Diagnose. Einer der Grundsätze der Montessori-Pädagogik heißt somit: Folge dem Kind, achte auf die Zeichen, die dir seinen Weg zeigen.

Niemand kann jedoch annehmen, dass ein Kind allein, nur von sich aus den Weg in die Gesellschaft finden könnte. Dazu braucht es außer Intelligenz, Kenntnissen und Fertigkeiten auch Gemeinsinn, Bilder und Wertvorstellungen von dieser Welt. Es braucht Vorbild und Begleitung sowie Hilfe in einer pädagogisch vorbereiteten und geordneten Umgebung. Dort kann es Orientierungen finden, selbst seinen Weg zu gehen. Ein zweiter korrespondierender Grundsatz heißt deshalb: Hilf mir, es selbst zu tun.

In der Montessori-Pädagogik und keineswegs nur dort – gilt der Grundsatz, dass ein Kind das am besten lernt, was es jetzt lernen möchte. Gelegenheit dazu bietet die freie Arbeit. Der Wunsch etwas Bestimmtes zu lernen, entspringt seinem augenblicklichen Entwicklungsstand und Interessenhorizont und markiert ihn zugleich. Vom Kind selbst, von innen her, kommt der Antrieb, sich mit der Außenwelt auseinander zu setzen, sich an ihr abzuarbeiten, vielleicht sie ein Stück weit zu beherrschen. Dem Kind muss darum Raum und Zeit gelassen werden, seine selbst gewählte Arbeit auch selbständig und in Ruhe zu Ende zu führen, damit es durch das Erreichte sich selbst und seine Leistungsfähigkeit bestätigt fühlt. Es geht um die allmähliche Einübung des selbstregulierten Lernens in Verbindung mit Kompetenzerwerbungen. Den Kindern soll die Möglichkeit eröffnet werden, die Selbständigkeit, die von ihnen als Erwachsenen erwartet wird, schon frühzeitig einzuüben. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die sich Schritt um Schritt erweiternde Unabhängigkeit von den Erwachsenen und auch von anderen Kindern. Zu den Zielen gehören auch die heute so genannten Sozialkompetenzen in ihren vielfältigen Ausprägungen, die Bereitschaft zu helfen und Verantwortung zu übernehmen gegenüber Menschen wie für die Erhaltung und Pflege der Natur. In der Konsequenz führt das zu dem Ziel, dass Montessori-Einrichtungen für alle Kinder offen sind: Lernschwache und Hochbegabte, Behinderte und Nichtbehinderte, Einheimische und Einwanderer, Arme und Reiche, und zwar ohne Rivalität und Selektion. Höchstes Ziel war für Maria Montessori, Kinder und Jugendliche heranwachsen zu sehen, die über alle ethnischen, nationalen und sozialen Grenzen hinweg Frieden in der Welt schaffen. Das war eine großartige Vision, die dennoch einen realistischen Kern hat: Jedes neugeborene Kind ist eine neue Chance zum Frieden.

Die offenen oder verdeckten Bedürfnisse des Kindes haben Vorrang vor den Plänen und Absichten der Pädagogin oder des Pädagogen. Diese Bedürfnisse werden durch den Entwicklungs- und Reifestand sowie den bisherigen Lernprozess des je individuellen Kindes bestimmt. Die Beobachtung, die Diagnose kommt also in der Regel vor der Didaktik. Dazu bedarf es professioneller Beobachtungs- und Messverfahren ebenso wie persönlicher Zuwendung und Empathie.

Das Begreifen im Gehirn soll über das Ergreifen mit den Händen und überhaupt mit allen Sinnen gelernt werden. Anfangs wird jede Schwierigkeit in einem Material isoliert, um im Gedächtnis klare Strukturen aufzubauen. Die Möglichkeit zur eigenen Fehlerkontrolle in jedem Material soll das Kind dazu führen, seine Fehler selbst zu erkennen, damit es später auch selbst seine Fehler bearbeiten kann. Mit zunehmendem Schulalter und bei zunehmender Fähigkeit zur Abstraktion tritt das didaktische Material in den Hintergrund. Es kann jedoch z. B. bei Schwierigkeiten immer wieder darauf zurückgegriffen werden. Das didaktische Material hat einen bestimmten sachlogischen Aufbau, besonders deutlich in der Mathematik. Diesem Aufbau folgend wird das Material den Kindern präsentiert, in der Regel jedem Kind einzeln. In mindestens drei Schritten lernt das Kind das Material, seinen Zweck und den Umgang damit kennen. Danach sollte es allein mit dem Material weiterarbeiten können.

Zu der Unabhängigkeit, die junge Menschen nach Montessoris Vorstellung erreichen sollten, gehört, dass sie lernen, ihre Leistungen selbst zu bewerten. Darum hat sie vor zu viel Lob und Tadel gewarnt, denn Lob kann Misserfolgsängstliche abhängig machen von der Zustimmung anderer und Tadel bessert selten. Die eigene Leistung einzuschätzen wird in der Montessori-Pädagogik schon früh geübt. Das Ziel ist: Die Lernenden kontrollieren ihre Arbeit selbst, sie korrigieren ihre Fehler und verbessern dabei sich selbst. Montessori fand: Die Erkenntnis, dass wir Fehler machen und auch kontrollieren können, sei eine der großen Errungenschaften der psychischen Freiheit. Dagegen führten Bewertungen durch andere zu einer Verminderung der Energie und des Interesses.

Im August 2013 begann am Konrad-Adenauer-Gymnasium die erste 5er-Klasse im Montessori-Zweig. Sie ist mittlerweile schon in der Jahrgangsstufe 8 angekommen. Im Zentrum der Montessori-Pädagogik der Unterstufenklassen 5 und 6 steht vor allem die sogenannte Freiarbeit, in der der Schüler seine Tätigkeit frei wählen darf. Damit dieses freiheitliche Handeln zielgerichtet und aufbauend geschieht, erhält das Kind auch eine Reihe von Regeln, die es einhalten muss. Mit den Freiarbeitsmaterialien wird in der Montessori-Pädagogik eine extrem starke Individualisierung des Lernens erreicht, von dem alle Schüler, die Leistungsstärksten und auch schwächere Schüler profitieren können. Während schwächere Schüler sich über das Material eher grundlegendes Wissen aneignen, aber auch Arbeitsprozesse mit Hilfe des vorhandenen Materials immer wiederholen können, stillen leistungsstärkere Kinder ihren Wissensdurst ebenfalls an vorhandenem, anspruchsvollem Montessori-Material. In diesem Prozess kommt es bei beiden Schülergruppen oft zu einer tiefen Konzentration. Das individuelle, einzigartige und unverwechselbare Kind steht daher im wahrsten Sinne des Wortes im Mittelpunkt der Montessori-Pädagogik. In der Freiarbeit kann es in einer entspannten Lernatmosphäre gemäß seiner individuellen Bedürfnisse in individuellem Lerntempo lernen. Dabei wird es gleichzeitig in seiner Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft gefördert. Es übernimmt Mitverantwortung für sein Lernen. Wünschenswert ist es daher auch, wenn Eltern zuhause diesen Prozess unterstützen, so dass die Erziehung im Elternhaus und in der Schule sich ergänzen kann. Daher wird es am 17. Januar 2017 im Vortrag über die Montessori-Pädagogik im Allgemeinen, um die Umsetzung in den Montessori-Klassen am Konrad-Adenauer-Gymnasium im Speziellen und um die Möglichkeiten, als Eltern auch zuhause die Selbständigkeit und Eigenverantwortung ihrer Kinder weiter zu fördern, gehen. Herzliche Einladung an alle interessierten Eltern.

 

 

MINT für Grundschulkinder

Unser MINT-Angebot im vorigen Schuljahr ist auf ein großes Interesse gestoßen und sowohl die Kollegien der Grundschulen als auch die Eltern haben den Wunsch an uns herangetragen, dieses Angebot auf jeden Fall fortzusetzen. Dem tragen wir gerne Rechnung und bieten in Kooperation mit dem ZDI im Januar erneut eine Veranstaltung für die Grundschulen an.

Interessierte Grundschulkinder sollen am Montag, dem 23. Januar 2017, in der Zeit von 15.00 – 17.00 Uhr Einblicke in die Fächer Physik, Chemie und Biologie erhalten. Durch ausgewählte Experimente sollen sie, betreut durch Oberstufenschülerinnen und –schüler, eine Einführung in die typischen Arbeitsbereiche und Methoden dieser Naturwissenschaften bekommen. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse. Ob die Kinder in dieser Zeit ein oder zwei Angebote wahrnehmen können, wird von der Zahl der Interessenten abhängen.

Das KAG swingt!

Am heutigen Mittwoch wurde der Schulgemeinschaft des KAG sowie allen interessierten Besuchern kräftig eingeheizt – gleich zwei BigBands jazzten um die Wette!

Neben unserer eigenen BigBand, unter der Leitung von Sebastian Thimm, trat die professionelle BigBand des WDR auf und zeigte 45 Minuten lang anspruchsvollen Jazz und Swing in Bestform! Neben verschiedenen instrumentalen Stücken war der Auftritt des Rappers, der auch durch den Auftritt führte, bemerkenswert. Auf Zuruf setzte er die unterschiedlichsten Begriffe aus dem Publikum, wie “Hardcoreliteratur”, “Apfel” oder “Disstrack”, gekonnt in einen Rap um und wurde dabei von den Instrumentalisten des WDR tatkräftig unterstützt.

Die WDR-BigBand spielte routiniert und eindrucksvoll, doch auch unserer BigBand merkte man die noch größere Spielfreude deutlich an. Welch ein Vergnügen, das professionelle Equipment des WDR – u.a. übermannshohe Boxentürme – mitbenutzen zu dürfen!

Wie kam es zu dem Event?

Unsere BigBand hatte am WDR-Projekt jazz@school teilgenommen, das von der BigBand des WDR initiiert wurde und Schülerinnen und Schüler für Musik begeistern soll. Dazu tourt die WDR-BigBand durch NRW und coacht die Musiker/innen der Schulbands. In diesem Jahr bewarb sich das KAG – und wurde NRW-weit neben nur drei anderen Schulen exklusiv für ein Coaching in Köln ausgewählt!

Wer mehr über das Projekt jazz@school wissen möchte, klickt hier. Für einen Einblick in das Konzert klicken Sie sich durch unsere Fotogalerie:

Fotos: Klaus Oberschilp

Konrad Adenauer Gymnasium Kleve

Konrad Adenauer Gymnasium Kleve